Kurze Inhaltsangabe:
Teil I "Anfänge in der Wüste""
Am Ende des römischen Reiches kehren Christen dem weltlichen Leben den
Rücken und ziehen sich in die Einsamkeit von Wüsten, auf Berge
und Inseln zurück. Der Heilige Antonius in Ägypten, der Heilige
Martin in Frankreich. Die großen Klostergründer auf Inseln
wie Lerins im Mittelmeer oder auf den Skellig Michaels in Irland sind
Schwerpunkte dieser Sendung.
Teil II "Benedikt und Columban
Um 480 wurde in
Umbrien der Heilige Benedikt geboren. Seine Flucht in die Einsamkeit des
Aniene-Tals nach Subbiaco, die Gründung seines ersten Klosters und
bald darauf die Gründung Montecassinos zeigen die große monastische
Bewegung im Süden, während in Irland der Heilige Patrick, Kevin
und Columban dem jungen Christentum ihr eigenes Gepräge geben. Columbans
Missionsreise bis nach Bobbio (Italien) verdeutlicht das intensive Engagement
der iro-schottischen Mönche.
Teil III "Aachen - Cluny - Citeaux"
Um 600 schickt
Papst Gregor der Große von Rom aus Mönche nach England zur
Bekehrung der Angelsachsen. Hundert Jahre später missionieren dann
angelsächsische Mönche mit dem Heiligen Bonifatius die Germanen.
Karl der Große leitet von Aachen aus für sein Reich eine durchgreifende
Klosterreform ein. In Frankreich wird Cluny das mächtigste Kloster
Europas. Im 12.Jhdt. herrscht es über 1500 Abteien und Priorate.
Erst durch den Reform-Orden der Zisterzienser wird die Macht Clunys gebrochen.
Bernhard von Clairvaux wehrt sich gegen den Prunk und schafft mit Citeaux
und Fontenay wieder schlichte, einfache Klöster.
Teil IV "Ora et Labora"
Beten und Arbeiten ist eine der Grundforderungen der Klosterregel des Heiligen Benedikt.
An drei Beispielen wird gezeigt, wie diese Regel bis auf den heutigen
Tag ihre Gültigkeit hat: bei den Mönchen in einem Wüstenkloster
Ägyptens, bei den Benediktinern in Kremsmünster, wo vor allem
die wissenschaftliche Arbeit und der Unterricht im Mittelpunkt stehen
und bei den Benediktinern von St.Ottilien im süddeutschen Raum, die
sich auch heute noch in erster Linie um landwirtschaftliche Arbeit, aber
auch um Missionsaufgaben kümmern.
Teil V "Die Reformen"
Nach etlichen Klosterreformen, die immer wieder notwendig wurden, da mit der Macht der
Klöster sich stets auch Prunk, Luxus und nicht zuletzt auch ein Verfall
der Sitten verbanden, folgt im 12. Jhdt. Franz von Assisi als radikaler
Erneuerer der Klosteridee. Er fordert die Rückkehr zur Armut und
äußerster Einfachheit, sowie den Dienst an Kranken und Hilfsbedürftigen.
Das galt in Assisi, dem Wirkungsort des großen Heiligen und das
gilt heute noch genauso in jeder Franziskusgemeinde, wie ein Beispiel
in Norddeutschland zeigt.
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