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"4 Mysteriendramen von Rudolf Steiner" DVD
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"4 Mysteriendramen von Rudolf Steiner" DVD

Die Jahre 1910 bis 1913 brachten einen Höhepunkt in der Entwicklung des anthroposophischen Lebens in München und in der Geschichte der anthroposophischen Bewegung überhaupt durch die Uraufführung von Rudolf Steiners vier Mysteriendramen "Die Pforte der Einweihung", am 15.8.1910, "Die Prüfung der Seele", am 17.8.1911, "Der Hüter der Schwelle",am 24. 8. 1912 und "Der Seelen Erwachen", am 22. 8. 1913. Das letztgenannte Drama führte noch in der Programmankündigung den Titel "Marias und Thomasius" Erwachen" (oder "Das Jenseits der Schwelle"). Zu den Dramen hatte Adolf Arenson auf Aufforderung von Rudolf Steiner die Musik geschrieben, die an bestimmten Stellen Wort und Spiel ergänzte.
 
Die vier Mysteriendramen Rudolf Steiners - ebenso wie Faust, Teil des Repertoires der Goetheanum-Bühne - entstanden in den Jahren unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Sie markierten nicht das Ende einer Epoche. Sie skizzierten einen Aufbruch. Sie bringen den Aufbruch einiger weniger Menschen aus der Krisis des modernen, in seinen Welt-, Selbst-, und Sozialverhältnissen isolierten Individuums auf die Bühne. Allerdings: Sie verlassen die Krisis nicht. Keine Sieger, weder grosse Helden noch idealistische Weltverbesserer werden gezeigt - aber Menschen, die mit allen Konsequenzen einen neuen, einen heute immer verständlicher werdenden und in seinen Windungen doch immer unbekannten Weg gehen lernen. Bekannt wird er allein dem, der ihn geht
. Die Goetheanum-Bühne strebt im Laufe der nächsten Jahre eine Neuinszenierung der Mysteriendramen an. Dazu finden zunächst Vorstudien statt. Im Besonderen geht es darum, neue Lösungsansätze für die dramatisch-eurythmische Darstellung geistiger Szenen und Wesen zu entwickeln.

Filmlänge  120min.


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20 € 22.00 30 € 20.00 50 € 18.00
100 € 16.00 500 € 14.00    


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"Aufbruch der Kräfte" der Münchener Jugendstil
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"Aufbruch der Kräfte" der Münchener Jugendstil

Um 1900, zur Prinzregentenzeit, prägte der Historismus das Stadtbild Münchens. Es war die 'gutbürgerliche' Kunst, die gefragt war und gefördert wurde. Gleichzeitig aber brach aus verschiedenen Kreisen der jungen Generation etwas Neues auf, eine Provokation auf das Etablierte: der Jugendstil.
In allen Richtungen der Kunst kam es zu einem frühlingshaften Aufbruch der Kräfte. Lebendige, organische Formen und neue ästhetische Werte traten an die Stelle einer erstarrten und verkrusteten Welt.
Jugenstil, das war sowohl das Schwelgen in Gefühlen aber auch die ironische Distanzierung zur Zeitgeschichte, wie sie uns im 'Simplicissimus', im Kabarett der 'Elf Scharfrichter' oder in den Theaterstücken eines Franz Wedekind begegnet.
Im ausgehenden 19. Jahrhundert war München ein Anziehungspunkt für deutsche Künstler jeder Herkunft und Richtung. München war eine junge, moderne, aufregende Stadt, die es den Künstlern ermöglichte, neue Stilrichtungen zu schaffen. Man beschäftigte sich intensiv mit den neuen Künsten, wobei die Münchner Ausprägungen der neuen Stile oft spielerischer Natur waren und durchaus auf den althergebrachten Richtungen wie beispielsweise des Historizismus oder des Barock basierten. Nicht zuletzt verdankt die deutsche Spielart der Art Nouveau ihren Namen einer in dieser Stadt erschienen neuen Kulturzeitschrift, der "Jugend".
Der Film geht dem Phänomen "Jugendstil" in den verschiedensten Kunstrichtungen nach und fragt, warum diese Bewegung, die überall in Europa gleichzeitig auftauchte, in München nur von kurzer Dauer gewesen ist.
 
Filmlänge 45min.


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"August Roesch und der christliche Widerstand im III.Reich"  DVD
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"August Roesch und der christliche Widerstand im III.Reich" DVD


Aktiver Widerstand gegen die Staatsgewalt widersprach der kirchlichen Lehre. Dennoch gab es in München einen kleinen Kreis von Jesuiten, die aus einer sehr konsequenten Ablehnung der Rechtlosigkeit und der Verbrechen des NSRegimes in den Widerstand gingen.
Augustinus Rösch
Alfred Delp
Rupert Mayer

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges betrachtete Pater Rupert Mayer es als seine wichtigste Aufgabe, den Menschen in ihren wirtschaftlichen und seelischen Nöten beizustehen und sie im Glauben zu bestärken. Bis zu 70 Predigten hielt er monatlich in und um München. Anfang der Dreißiger Jahre nahm der Nationalsozialismus erste Konturen an. Rupert Mayer erkannte die Gefahr und erhob früh seine Stimme dagegen. Von 1937 an versuchten die Nationalsozialisten, ihn mundtot zu machen. Er wurde erstmalig festgenommen und zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Wegen „fortgesetzten Vergehens“ gegen den sogenannten „Kanzelparagraphen“ - Mayer hatte gepredigt, dass der Mensch Gott mehr gehorchen müsse als den Menschen - wurde er danach sechs Monate in der Strafanstalt in Landsberg inhaftiert. Nach seiner Freilassung aber predigte Mayer unerschrocken weiter und wurde erneut verhaftet. Die Nazis internierten ihn 1939 im Konzentrationslager Sachsenhausen. Dort magerte er rapide ab und schwebte in akuter Lebensgefahr. Unter der Maßgabe, daß seine Vorgesetzten ihm Predigtverbot erteilen, ließ ihn die Gestapo aus dem KZ frei und übergab ihn der Benediktinerabtei Ettal zur Klosterhaft (1940-45). Wieder zurückgekehrt nach München war Pater Rupert Mayer körperlich völlig aufgezehrt. Am 1. November 1945 starb er nach der heiligen Messe in der Kreuzkapelle in der Münchner St. Michaelskirche.

Filmlänge 45min.


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"Das Kaltenberger Ritterturnier"  DVD
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"Das Kaltenberger Ritterturnier" DVD

Geschichte des Kaltenberger Ritterturniers Vor 26 Jahren erfüllte sich Prinz Luitpold von Bayern, Urenkel des letzten bayerischen Königs, einen königlichen Traum: Ritterspiele wollte er veranstalten, mit allem, was dazu gehört. Mit Lanzen, Schwertern, mit edlen Rössern und schimmernden Rüstungen, mit Fahnen und Fanfaren. 1973 fing alles an. Prinz Luitpold war Gast in einem Schloss im englischen Canterbury. Dort wurde er Zeuge eines mittelalterlichen Turniers.
Die Vorführung begeisterte ihn so, dass er die englische Rittersportgruppe British Jousting Association vom Turnierplatz weg zur 800-Jahrfeier der Wittelsbacher und zur Eröffnung der Ritterschwemme in Kaltenberg engagierte.
Das 1292 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Schloss auf dem bewaldeten keltischen Berg schien für diese Idee wie geschaffen. Einen würdigen Platz auf der Landkarte wollte der Prinz seinem gemütlichen Kaltenberg verschaffen, wollte erreichen, dass hier draußen auch mal etwas los ist.
Neben den 14 Haudegen aus England traten auch einheimische Rittersmänner an zum Hauen und Stechen, wenn auch zunächst auf der grünen Wiese. Die Peißenberger Bergknappen folgten dem Ruf ihres Herrn, ein Flohmarkt, ein Wettkampf der Armbrustschützen und ein Blaskapellen-Wettstreit unterhielten die ersten Schaulustigen - immerhin rund 5000 im ersten Jahr. Da wurde sogar die Verpflegung knapp. Er denke an eine Wiederholung etwa alle zwei Jahre, sagte Prinz Luitpold damals.
Die Ritterspiele entwickelten sich rasant. Sie passen gut in unsere Zeit, sagt der Prinz. Es ist ein starkes Bedürfnis da, sich mit der Vergangenheit zu befassen, aus der Plastikwelt auszubrechen. 1985 wurde die Sand-Arena mit der Königsloge gebaut, die unterhalb des Biergartens liegt. Die Truppe der wagemutigen Cascadeurs Associés aus Frankreich, die in dieser Arena reiten und fechten wie der Teufel, ist seit 1983 dabei und längst zu einer festen Institution geworden.
Heute umgibt den Turnierplatz ein Markt mit Artisten, Gauklern, Handwerkern, Spielleuten, Quacksalbern, Narren, Raubrittern und vielen anderen Künstlern. Aus dem Traum des Prinzen ist das größte Ritterturnier der Welt geworden.

Filmlänge 110min.
 


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"Der Himmel auf Erden " Giovanni Battista Tiepolo  DVD
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"Der Himmel auf Erden " Giovanni Battista Tiepolo DVD

Der am 5.3.1696 geborene Venezianer Giovanni Battista Tiepolo war der bedeutendste Freskenmaler des 18. Jahrhunderts.
Er schuf zwar auch eine Reihe von Altarbildern und profanen Gemälden, seine eigentliche Leistung aber sind die Decken- und Wandmalereien in Kirchen und Palästen.
Seine Vorbilder waren Tizian und Tintoretto, Piazzetta und Sebastiano Ricci. Mit schier unglaublicher Sicherheit und virtuoser Könnerschaft bewältigte er selbst monumentale Flächen.
Zu seinen Meisterwerken zählen Fresken in der Colleoni-Kapelle in Bergamo, in Venedig, Mailand und der Villa Valmarana bei Vicenza.
Den Höhepunkt seines Schaffens stellen jedoch die Fresken im Treppenhaus und im Kaisersaal der Würzburger Residenz dar.

Filmlänge 45min.


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"Die Weltchronik des Hartmann Schedel"  DVD
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"Die Weltchronik des Hartmann Schedel" DVD

Im Juli 1493 erscheint die erste Ausgabe der Schedelschen Weltchronik. Sie gehört zu den bedeutendsten und kostspieligsten Druckwerken der damaligen Zeit. In Nürnberg in Gemeinschaftsarbeit entstanden (der Mäzen und Kaufmann Sebald Schreyer finanziert den Druck, Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff liefern die Zeichnungen zu den 1800 Holzschnitten, der Arzt und Ratsherr Hartmann Schedel schreibt den Text und Anton Koberger druckt das Werk). Die geschichtlichen Tatsachen, die Hartmann Schedel beschreibt, sieht man heute als Kuriosum an, weniger als wissenschaftliche Leistung. Schedel, der eine große Bibliothek besaß, kannte keinerlei Bedenken, sein Wissen von anderen Autoren abzuschreiben. Doch das spielte keine Rolle.
Die Einmaligkeit dieses Werkes liegt darin, daß hier an der Wende der Zeit noch einmal das spätmittelalterliche Weltbild in monumentaler Weise dargestellt wird, beginnend mit der Schöpfung der Welt und endend unmittelbar vor 'Redaktionsschluß'.

Hartmann Schedel legte nicht nur Wert auf die geschlossene Überlieferung seiner Bücher, sondern auch auf die äußere Gestalt der Bände. Einige originale Einbände sind noch erhalten, die er mit seinem Besitzervermerk versah: "Liber doctoris Hartmanni Schedel de Nuremberga". Auch Notizen über Datum des Kaufs oder Preis tauchen gelegntlich auf. Ausführliche Register, florale Ornamente und die Verwendung farbiger Tusche sind charkateristisch für die Gestaltung seiner Bücher und Handschriften. Auch ließ er Zeichnungen, Miniaturen, Holz oder Kupferstiche in die Folianten einbinden. Diese wurden nach der Auffassung des 19. Jahrhunderts aus den Büchern heraus genommen und der Graphischen Sammlung übergeben. Es dauerte über hundert Jahre, ehe es gelang, einen großen Teil der Graphiken dem ursprünglichen Lagerort wieder zuzuweisen, da kein Übergabeverzeichnis angefertigt wurde. Erstmals 1957 wurde in einer großen Ausstellung die Schedelsche Graphiksammlung dem Publikum zugänglich gemacht.

Filmlänge  45min.


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"Eine bemerkenswerte Frau: Lilo Fürst-Ramdohr"  DVD
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"Eine bemerkenswerte Frau: Lilo Fürst-Ramdohr" DVD

Ein Leben in dem alle Register gezogen wurden - eine Frau, die heute mit 92 Jahren jünger erscheint als manch ein Student. Wir erleben sie heute noch höchst aktiv als Buchautorin mit 'Freundschaften in der Weißen Rose'. Das Bild der 'Weißen Rose' stammt von ihr.
Lilo Ramdohr lernte 1941 in dem privaten Zeichenstudio “Die Form" in der Leopoldstraße in München Alexander Schmorell kennen, der sich ebenfalls für die dortigen Abendkurse eingeschrieben hatte. Aus einer Freundschaft, die sich aus gemeinsamen Interessen für Kunst und Literatur ergab, entwickelte sich eine Beziehung des menschlichen Vertrauens, in der sich Lilo als eine selten mutige Person erwies, die - eingeweiht in die politischen Aktionen der Freunde Hans Scholl, Christl Probst, Willi Graf und Sophie Scholl - außergewöhnliche Risiken auf sich nahm. Die Freunde fanden in ihrer Wohnung eine Stelle, wo sie sich unbekümmert aussprechen und damit das belastende Schweigen abschütteln konnten, ohne auf Panik und Abwehr zu stoßen. Lilo war bereit, den Rucksack mit Flugblättern zu verstecken und schließlich nach der Verhaftung der Geschwister Scholl am 18. Februar 1943 den fliehenden Alexander Schmorell zu verbergen und mit allen Kräften seinen Fluchtversuch zu unterstützen. Sie war es auch gewesen, die den Kontakt zu Falk Hagen vermittelt hatte, durch den die Verbindung mit Berliner Widerstandszentren eingeleitet worden war.
Sie betätigt sich bis heute als Malerin und macht Ausstellungen, ist aktiv als ausgebildete Gymnastiklehrerin. In verschiedenen Anthologien ist ihre Lyrik erschienen. Sie veranstaltet Lesungen, schwimmt durch den Starnberger See, . . .
Wie hat sich dies Multitalent entwickelt? Geboren 1913 in Aschersleben. Reiches Elternhaus. Kaiser Wilhelm war bei ihnen zu Gast. Der Vater stirbt als sie 2 Jahre alt ist. Keine liebevolle Nestwärme. Der Stiefvater war nur aufs Geld bedacht, die Mutter liebte den Luxus. Außerdem war Lilo 'nur' ein Mädchen. Hier liegt wohl ein Schlüsselerlebnis.
Noch heute ist sie in vielen Berufszweigen tätig - eine Frau, die in ihrer Aktivität ein Vorbild für junge Menschen und ältere Generationen ist.

Filmlänge  45min.


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"Entweder - Oder" Die Existenz des Sören Kierkegaard  DVD
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"Entweder - Oder" Die Existenz des Sören Kierkegaard DVD

Man nennt ihn den 'Sokrates des Nordens'. Er wird auch als der Urvater des Existenzialismus bezeichnet: Sören Kierkegaard, 1813 in Kopenhagen geboren. Auf Wunsch des Vaters Studium der Theologie. Er selbst sieht sich als Dichter und Philosoph, jedoch immer im Auftrag, für ein unverfälschtes Christentum zu kämpfen. Sein fanatischer Kampf gegen eine allzu satte und verbürgerlichte Kirche zehrt so an seinen Kräften, daß er bereits mit 42 Jahren stirbt. Nicht nur in seiner Zeit hat Kierkegaard große Impulse gesetzt. Er hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Seine komplizierte Persönlichkeit, seine radikalen Forderungen werden zum ersten Mal in seiner Schrift 'Entweder - Oder' deutlich.

Kierkegaards Leben
Sören Kierkegaard lebte in Kopenhagen, Dänemark. Er war das jüngste von sieben Kindern, doch als er sein 21. Lebensjahr erreichte, waren fünf seiner Geschwister und seine Mutter bereits gestorben. In den entscheidenden Jahren seiner Jugend war deshalb sein Vater die dominante Figur, ein äußerst strenger und überaus frommer Mann. Von ihm hatte Kierkegaard seine religiöse Schwermut, seine strenge Auffassung der Sittlichkeit und seine unverblümte Offenheit.
Mit 17 schrieb er sich als Student an der theologischen Fakultät ein. Dort entwickelte er ein großes Interesse an Literatur und Philosophie, die zur damaligen Zeit sehr stark unter dem Einfluß des Hegelianismus stand. Kierkegaard studierte zehn Jahre lang und schloß mit seiner brillanten Dissertation Über den Begriff der Ironie in ständiger Rücksicht auf Sokrates, einem Angriff auf die Hegelianer, ab.
 
Filmlänge  45min.


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"Im Weissen Rössl am Wolfgangsee" DVD
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"Im Weissen Rössl am Wolfgangsee" DVD

Ralph Benatzky hat es nie besonders gemocht, und dennoch ist es sein berühmtestes Werk und das bis heute meistgespielte Musiktheater-Stück: "Das weiße Rößl".
Die "Rößl"-Evergreens wie,
"Es muß was Wunderbares sein" ,
"Und als der Herrgott Mai gemacht ..." ,
"Im Salzkammergut, da ka'mer gut lustig sein"
sowie das Titellied machten ihn allerdings nicht froh. Zu sehr widerstrebte die arbeitsteilige Produktionsweise des Revue-Regisseurs Erik Charell Benatzkys eigener künstlerischer Auffassung.
Wo der Regisseur la Broadway-Musical gleichzeitig mehrere Textdichter und Komponisten anheuerte, fiel Benatzky die richtige Melodie nur ein, wenn er selbst das Libretto schrieb. So hatte Benatzky beim "Weißen Rößl" zwar die kompositorische Gesamtleitung und schuf die meisten Nummern, mußte sich jedoch einer Lustspielvorlage von Charell und Hans Müller fügen und Schlager von Robert Gilbert ("Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist"), Robert Stolz ("Die ganze Welt ist himmelblau" ,
"Mein Liebeslied muß ein Walzer sein"), Bruno Granichstaedten ("Zuschaun kann i ned") einarbeiten.
Die begeisterten Kritiken nach der Premiere am 8. November 1930 in Berlin ließen ihn kalt.

Filmlänge 120min.


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"Jedermann wollt gen Himmel" Die Kunst der Gotik in München  DVD
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"Jedermann wollt gen Himmel" Die Kunst der Gotik in München DVD

Im 14.Jhdt., unter Kaiser Ludwig von Bayern beginnt in München eine erste, große Blütezeit des Geisteslebens und der Kunst. Seine Residenz bildet der Alte Hof, den das Herzoghaus der Wittelbacher im Jahrhundert zuvor erbaut hatte. Ludwig läßt hier eine gotische Hofkirche errichten, St.Lorenz, die leider im 19.Jhdt. abgerissen wurde. Aus dieser Kirche wie auch aus der frühen Marienkirche sind eine Reihe bedeutender gotischer Bildwerke erhalten geblieben. Den Höhepunkt der Gotik in München bilden jedoch die Werke des 15.Jhdts. Es ist die Zeit der Spätgotik. Hatten in früheren Zeiten hier Mönche die künstlerische Ausstattung der Kirchen geschaffen, so sind die Künstler des 15.Jhdts. hochspezialisierte Handwerker. Der Baumeister Jörg von Halspach, der Maler Jan Polack oder der Bildhauer Erasmus Grasser zählen zu den hervorragendsten Meistern in München.
Eine stattliche Zahl von Bürgern hat es in diesem Jahrhundert durch Handel und andere Gewerbezweige zu großem Reichtum gebracht, während bei der Kirche nach 1450 der Verlust an religiöser Substanz immer deutlicher wird. Als unter Herzog Sigmund ab 1468 mit dem Neubau des Frauendoms auf dem Grund der alten Marienkirche begonnen wird, da sind es vor allem die Bürger der Stadt, die den Bau des Jörg von Halspach ermöglichen. Die reichen Patrizierfamilien richten sich in den Seitenschiffen ihre privaten Kapellen ein während für das übrige Volk ein gewaltiger Hallenbau entsteht, in dem mehr Menschen Platz finden als die ganze Stadt an Einwohnern zählt, denn zu dieser Zeit „...wolt jederman gen himmel“, wie ein Chronist schrieb.

Filmlänge  45min.


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"Jedermann" Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes   DV
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"Jedermann" Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes DV

"Jedermann fährt nach Salzburg, ich fahre nach Regensburg!", freute sich Star-Schauspieler Mario Adorf in glänzender Laune. Er und seine Frau Monique wurden am Freitagabend von Fürstin Gloria überschwänglich begrüßt. Zur Premiere der Thurn und Taxis-Festspiele (Hofmannsthals "Jedermann") im schönen Innenhof des Schlosses St. Emmeram waren gut 3200 Zuschauer erschienen und flanierten bei Fackelschein durch den inneren Teil des Fürstlichen Parks. Der Himmel über den Sekt- und Häppchenständen schimmerte in blauem Samt, und die große Zahl prominenter Ehrengäste verlieh der gehobenen Stimmung im farbig illuminierten Schloss weiteren Glanz.
MZ, 19.07.04, Thomas Dietz

Filmlänge 117min.


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"Kirche in Not / Ostpriesterhilfe" 50 Jahre Arbeit des 'Speckpaters' Werenfried Van Straaten  DVD
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"Kirche in Not / Ostpriesterhilfe" 50 Jahre Arbeit des 'Speckpaters' Werenfried Van Straaten DVD

Im Jahr 1997 feiert das Hilfswerk 'Kirche In Not/Ostpriesterhilfe' sein 50jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß berichtet der Film von Hans S. Lampe über das Lebenswerk des Pater Werenfried van Straaten - besser bekannt als der 'Speckpater'. Pater Werenfried erzählt u.a. selbst von der Geschichte des Hilfswerkes, das 1947 entstand, bis in die Gegenwart.
Aufnahmen in Rußland und in der Zentrale in Königstein verdeutlichen das neue Verständnis der Spendenverteiler, die sich ursprünglich etabliert hatten, um den verhungernden Nachkriegsdeutschen und Vertriebenen mit Essen, Kleidung und 'geistiger Nahrung' zu helfen. Jetzt gilt es, der von Armut bedrohten Kirche in der III.Welt, Lateinamerika, Rußland und China mit finanzieller und seelsorgerischer Unterstützung zu helfen.
Pater Werenfried van Straaten ist tot.
Königstein, 31.01.2003.
"Der Mensch ist besser als wir denken" war eine der Grundüberzeugungen, die das Leben des Prämonstratensers. Werenfried van Straaten prägten. Was er damit meinte, machte er seinen Mitmenschen selbst vor: Als katholischer Priester und Ordensmann widmete er sein Leben der Unterstützung bedrohter und verfolgter Christen. Heute, am 31.01.2003, verstarb der Gründer und langjährige Leiter des internationalen Hilfswerks "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe", im Alter von 90 Jahren um 9.40 Uhr im Krankenhaus von Bad Soden, wie die Zentrale des Hilfswerks in Königstein mitteilte. Die Hilfsorganisation gilt als sein Lebenswerk.
Werenfried van Straatens charismatisches Auftreten und sein glaubwürdiges Engagement weckten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs die Hilfsbereitschaft von Millionen. Inspiriert vom Gebot christlicher Nächstenliebe brachte der Geistliche - am 17. Januar 1913 im niederländischen Mijdrecht als zweiter Sohn eines Lehrers geboren - nach dem Zweiten Weltkrieg etwas in Gang, was damals niemand für möglich hielt. Die Bauern seiner Wahlheimat Flandern rief er auf, deutschen Heimatvertriebenen mit Lebensmittelspenden zu helfen. Seine Aufforderung löste wider Erwarten eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Der Einsatz für die ehemaligen Feinde bescherte ihm einen neuen Namen: "Speckpater" nannten ihn seitdem respektvoll Spender und Notleidende, denen seine Arbeit zugute kam.

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"Romano Guardini" Spuren seines Lebens  DVD
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"Romano Guardini" Spuren seines Lebens DVD

In den Jahren von 1948 bis 1962 ist Guardini Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Philosophischen Fakultät der Universität München. Hier traf er unter anderem Michael Schmaus, Theoderich Kampmann und nicht zuletzt Ernst Tewes. Guardini predigte an der Münchener Universitätskirche St. Ludwig (sonntags um 11 Uhr). Ein Teil seiner Predigten ist in den Jahren von 1956 bis 1959 unter dem Titel "Wahrheit und Ordnung" in 33 Heften erschienen. 1950 erscheint die Veröffentlichung der Psalmen-Übersetzung "Deutscher Psalter" (im Auftrag der deutschen Bischöfe).
1952 erhielt Guardini den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (als 3. Preisträger überhaupt) und wurde zum Päpstlichen Hausprälaten ernannt. Ebenfalls in diesem Jahr eröffnet Guardini den Berliner Katholikentag mit der bezeichnenden Rede "Nur wer Gott kennt, kennt den Menschen". 1954 wurde Guardini die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br. verliehen und 1955 eine Goldene Ehrenmünze der Stadt München geprägt. 1956 wurde Guardini zum Ehrenbürger von Verona ernannt.

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"Thailand, der Norden"  DVD
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"Thailand, der Norden" DVD

Die Geschichte Nordthailands ist im wesentliche die des Königreichs Lan Na, welches in seiner Blütezeit im 15. Jahrhundert den gesamten Norden kontrollierte. In den späteren Jahrhunderten war die Region häufiger Kriegsschauplatz zwischen Thai und Birmanen, manche der Städte wurde dabei komplett entvölkert. Erst nach dem Fall Ayutthayas und dem Wiederaufstieg Thailands unter König Taksin beruhigte sich der Norden wieder. Lan Na war als abhängiges Königreich dem König in Bangkok zu Tribut verpflichtet, und mit den Reformen von Prinz Damrong Rajanubhab wurde es 1899 zunächst als Monthon Phayap und später dann als mehrere Provinzen in Thailand integriert.

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"Thailand, der Süden"  DVD
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"Thailand, der Süden" DVD

Im Westen fallen steilere Küsten in den Indischen Ozean ab, während die Ostküste flacher gestaltet ist und von Flüssen durchzogene Tiefebenen aufweist. Der größte Fluss in Süd-Thailand ist der Tapi, der gemeinsam mit dem Phum Duang mehr als 8.000 km² entwässert, also etwas mehr als 10% der gesamten Fläche von Süd-Thailand. Weitere Flüsse sind der Pattani, der Saburi und der Trang. Der größte See ist der Songkhla-See mit einer Fläche von 1.040 km².V Mitten durch die Halbinsel erstrecken sich in nord-südlicher Richtung Ausläufer des Himalaja-Gebirges, die höchste Erhebung ist der Khao Luang in der Provinz Nakhon Si Thammarat. Vom Isthmus von Kra aus südlich gehen die Phuket-Berge, die nach Norden hin mit der Tanao Si-Kette verbunden sind. Etwa 100 km östlich der Phuket-Berge verläuft fast parallel die Nakhon Si Thammarat- oder Banthat-Kette. Sie beginnt etwa auf der Höhe von Ko Samui und endet am Archipel von Ko Tarutao an der Grenze zu Malaysia.V Die Grenze zu Malaysia im Süden wird durch die Sankala Khin-Kette gebildet.

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Coburg - Stadt und Land CD-ROM
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Coburg - Stadt und Land CD-ROM

Die interaktive CD ROM zeigt eine Stadt mit Tradition und Temperament, mit verträumten Gassen und Festen die es in sich haben, mit einer der größten Burganlagen Deutschlands, der "Veste Coburg". Wie die Stadt, so auch das "Coburger Land" - bezaubernd. Ein Garten voller Überraschungen: sanfte Hügel, Schlösser, Museen, Thermen, Puppen, Figuren. Diese interaktive CD ROM beinhaltet rund 58 Minuten Film, gut 200 Bilder, ca. 70 Seiten Infotexte, 25 Minuten Kommentar und etwa 40 Minuten Musik.

Ein Doppeldecker, ein Oldtimer, startet nahe der Veste Coburg und überfliegt das malerische Coburger Land mit seinen kleinen Städten, die dann genauer betrachtet werden. Da ist z.B. Seßlach, die zweitkleinste Stadt Bayerns. Sie ist ein baugeschichtliches Gesamtkunstwerk aus dem Mittelalter - ein Rothenburg in Miniatur. Der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand ist das Ergebnis einer jahrelangen Sanierungsarbeit. Weiter nördlich liegt Rodach, ein Städtchen, in dem es sogar noch einen Nachtwächter gibt.
 
Das Coburger Land, das bis zur Wende zum Zonenrandgebiet gehörte, hielt sich vor allem durch seine Spielzeug- und Puppenherstellung über Wasser. Heute hat sich daraus in Städten wie Rödental ein florierender Industriezweig entwickelt: Babypuppen, Künstlerpuppen und nicht zu vergessen das riesige Werk, in dem 1400 Angestellte die berühmten "Hummel"-Figuren herstellen.
 
Von hoher geschichtlicher und kultureller Bedeutung dann in der Stadt Coburg selbst, die mächtige Burg, die Veste, die wie eine Krone über dem Land schwebt, umgeben von zahlreichen kleineren Burgen und Schlössern.

CD-ROM 650 mb



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Coburg - Stadt und Land DVD
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Coburg - Stadt und Land DVD

Ein Doppeldecker, ein Oldtimer, startet nahe der Veste Coburg und überfliegt das malerische Coburger Land mit seinen kleinen Städten, die dann genauer betrachtet werden. Da ist z.B. Seßlach, die zweitkleinste Stadt Bayerns. Sie ist ein baugeschichtliches Gesamtkunstwerk aus dem Mittelalter - ein Rothenburg in Miniatur. Der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand ist das Ergebnis einer jahrelangen Sanierungsarbeit. Weiter nördlich liegt Rodach, ein Städtchen, in dem es sogar noch einen Nachtwächter gibt.
 
Das Coburger Land, das bis zur Wende zum Zonenrandgebiet gehörte, hielt sich vor allem durch seine Spielzeug- und Puppenherstellung über Wasser. Heute hat sich daraus in Städten wie Rödental ein florierender Industriezweig entwickelt: Babypuppen, Künstlerpuppen und nicht zu vergessen das riesige Werk, in dem 1400 Angestellte die berühmten "Hummel"-Figuren herstellen.
 
Von hoher geschichtlicher und kultureller Bedeutung dann in der Stadt Coburg selbst, die mächtige Burg, die Veste, die wie eine Krone über dem Land schwebt, umgeben von zahlreichen kleineren Burgen und Schlössern.

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Das Bayerische Nationalmuseum CD-ROM
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Das Bayerische Nationalmuseum CD-ROM

Die interaktive CD ROM zeigt einen einzigartigen, kulturgeschichtlichen Überblick von der Volkskunde, vom Kunsthandwerk bis zu den Meisterwerken eines Riemenschneider oder Giambologna. Von der Gründung des Museums durch König Maximilian II. 1855 bis Heute wird die Geschichte dieses Museums in anschaulicher Weise vermittelt. Diese interaktive CD ROM beinhaltet rund 45 Minuten Film, gut 300 Bilder, ca. 25 Seiten Infotexte, 30 Minuten Kommentar und etwa 30 Minuten Musik. Das ergibt eine Datenmenge von 625 MB.

König Maximilian II. gründete Mitte des 19.Jhdts. in München das Nationalmuseum. Als dann im Jahr 1900 unter Prinzregent Luitpold das Museum in seinem eigens konzipierten Bau in der Prinzregentenstraße wiedereröffnet werden konnte, blieb die alte Idee im Prinzip erhalten. Darüber hinaus aber wollte das Museum dem Besucher bei einem Rundgang einen kulturgeschichtlichen Überblick vom Mittelalter bis ins 19.Jhdt. vermitteln.

Durch Zerstörungen im letzten Krieg und wegen dringend notwendiger Erneuerungen etc. hat in den letzten Jahren der Bau im Inneren wesentliche Veränderungen erfahren. Zwar hat man die Idee eines kulturgeschichtlichen Rundganges beibehalten doch die Räume wurden von ihrem einstigen Pomp und Pathos befreit, die Fülle der Exponate wurde reduziert, so daß heute nur die erlesensten Werke der verschiedenen Jahrhunderte zu sehen sind. 1999 wurde der gesamte Westflügel mit Renaissance, Barock und Rokoko nach jahrelangen Arbeiten total umgestaltet.

Die Wittelsbacher bildeten mit Kunstwerken von höchster Qualität den Grundstock dieses Museums. Die Präsentation konzentriert sich auf erlesenste Werke - nicht nur aus dem bayerischen Raum. Von der Volkskunde mit ihrer berühmten Krippensammlung, vom Kunsthandwerk bis zu den Meisterwerken eines Riemenschneider oder Giambologna spannt sich der Bogen dieses Museums.
 
CD-ROM 625 mb



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Das Bayerische Nationalmuseum DVD
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Das Bayerische Nationalmuseum DVD

König Maximilian II. gründete Mitte des 19.Jhdts. in München das Nationalmuseum. Als dann im Jahr 1900 unter Prinzregent Luitpold das Museum in seinem eigens konzipierten Bau in der Prinzregentenstraße wiedereröffnet werden konnte, blieb die alte Idee im Prinzip erhalten. Darüber hinaus aber wollte das Museum dem Besucher bei einem Rundgang einen kulturgeschichtlichen Überblick vom Mittelalter bis ins 19.Jhdt. vermitteln.

Durch Zerstörungen im letzten Krieg und wegen dringend notwendiger Erneuerungen etc. hat in den letzten Jahren der Bau im Inneren wesentliche Veränderungen erfahren. Zwar hat man die Idee eines kulturgeschichtlichen Rundganges beibehalten doch die Räume wurden von ihrem einstigen Pomp und Pathos befreit, die Fülle der Exponate wurde reduziert, so daß heute nur die erlesensten Werke der verschiedenen Jahrhunderte zu sehen sind. 1999 wurde der gesamte Westflügel mit Renaissance, Barock und Rokoko nach jahrelangen Arbeiten total umgestaltet.

Die Wittelsbacher bildeten mit Kunstwerken von höchster Qualität den Grundstock dieses Museums. Die Präsentation konzentriert sich auf erlesenste Werke - nicht nur aus dem bayerischen Raum. Von der Volkskunde mit ihrer berühmten Krippensammlung, vom Kunsthandwerk bis zu den Meisterwerken eines Riemenschneider oder Giambologna spannt sich der Bogen dieses Museums.
 
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Der Bahnhof - Das Tor zur Welt  DVD
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Der Bahnhof - Das Tor zur Welt DVD

Mit der Eisenbahn veränderten sich im 19. Jhdt. grundlegend alle Vorstellungen von Zeit und Raum. Am Beispiel der Bahnhöfe läßt sich ein Stück europäischer Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre ablesen.
Anfangs gab man dem Empfangsgebäude das Aussehen von Kirchen oder Burgen, um dem Reisenden ein sicheres Gefühl vor dem Abenteuer Eisenbahn zu suggerieren. Nicht mehr das Stadttor führt in die Welt hinaus sondern der Bahnhof. Ende des 19.Jhdts. wollen die Hauptbahnhöfe das neue Nationalbewußtsein und den bürgerlichen Stolz demonstrieren (Frankfurt, Hamburg, Mailand). Es gibt daneben aber auch den kleinen, in jüngster Zeit liebevoll restaurierten Bahnhof wie Bad Tölz.
Der Flughafen läuft dann dem Bahnhof den Rang ab. Die Bahnhöfe 'verkommen' in ihrer Funktion, werden zum Aufenthaltsort gesellschaftlicher Randgruppen oder zur Ladenstraße. Die Hauptbahnhöfe der Zukunft werden entweder wegen der ICE-Züge, als Terminals außerhalb der Stadt liegen und in direkter Verbindung mit den Flughäfen stehen, oder aber die Bahnhöfe bleiben in der Stadt und die Schienen werden dann unterirdisch verlegt, zumal sich dadurch im Zentrum auf den frei werdenden breiten Schienenwegen kostbare Bauplätze ergeben.


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Der Heilige Antonius von Padua  DVD
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Der Heilige Antonius von Padua DVD

Ist etwas verloren gegangen, so hilft der Heilige Antonius von Padua, es wiederzufinden Das ist oft schon alles, was die meisten über ihn wissen, Nur wenigen ist bekannt, dass Antonius ein hochbegabter Theologe war. Tausenden von Menschen vermochte er durch seine Predigten den richtigen Weg zum Glauben zu vermitteln.

1195 in Lissabon geboren war er ein Zeitgenosse des Franz von Assisi. Die Armutsbewegung der Franziskaner hatte ihn so tief beeindruckt, dass er zu einem ihrer größten, geisterfüllten Kämpfer in diesem Glauben wurde. Er war alles andere als ein Weichling, so wie er oft in der Kunst dem Jesuskind auf dem Arm dargestellt wird.
 
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Die böhmischen Bäder - Im neuem Glanz  DVD
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Die böhmischen Bäder - Im neuem Glanz DVD

Karlsbad, seine heißen Quellen wurden bereits im Mittelalter genutzt. Die Geschichte des Kurortes begann mit Kaiser Karl IV., von dem das Bad seinen Namen herleitet. Zur Welt-geltung gelangte es im 18.Jhdt.,als sich hier die internationale Hochfinanz, Kaiser, Könige und Zaren trafen. J.S.Bach war 1718 einer der ersten namhaften Künstler hier. Gegen Ende des Jhdts. war es dann Goethe, der in Karlsbad und Marienbad seiner Spuren hinterließ. Im 19.Jhdt. kamen dann alle: Schiller, Beethoven, Liszt, Weber, Schumann, Chopin, Paganini, Dvorak, Smetana und Karl Marx.
Herausragend im Baustil des 18.Jhdts. die Maria-Magdalena-Kirche von Kilian Ignaz Dientzenhofer (1732-36). Doch sie steht wie ein Solitär inmitten der Architektur des späteren 19.Jhdts. als der Historismus hier seine Blüten trieb: die große Säulenhalle im Neorenaissancestil, das Bad III mit Kurhaus und Konzertsaal in neugotisch, im Empire-Stil das Elisabeth-Bad, im Jugendstil die gußeisernen Kolonnaden und eine Reihe der Wohnhäuser und Hotels; das größte unter ihnen das Grand Hotel Pupp - im Stil des Neubarock erbaut von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Hellmer.

Franzensbad ist mit nur 5000 Einwohnern das kleinste der 3 westböhmischen Bäder. 1807 wurde der Ort nach dem österreichischen Kaiser Franz I. benannt. Auch hier hat das 19.Jhdt. den Stil des Kurortes geprägt. Er wurde berühmt, weil er über 24 Mineralquellen verfügt und weil die radioaktive Moorerde beste Erfolge brachte.
Hier hat alles einen etwas intimeren Charakter, so daß es vor allem die Leute nach hier zog, die gerade den großen Treffpunkt meiden wollten.

Marienbad ist das jüngste der drei Bäder.
Im späten 19.Jhdt. galt es auch als der fortschrittlichste Kurort. Auch hier wurde in den letzten Jahren wie in Karlsbad und Franzensbad eine umfangreiche Restaurierung der Altbauten ausgeführt, um den Anschluß an die internationalen Weltbäder wiederherzustellen.
Das erste grob gezimmerte Badehaus mit vier Badestuben errichtete ein Arzt direkt neben dem Kreuzbrunnen. (Der Abt des Praemonstratenserklosters Tepl hatte an dem Brunnen, dessen salziges Wasser vielen leidenden Pilgern geholfen hat, ein Keuz errichtet. Aus Dankbarkeit für ihre Heilung hatten sie ein Marienbild daran gehängt, und so ergab sich aus der Marienquelle schließlich 'Marienbad'.) 1818 erwarb der Ort auf Antrag des Abtes Karl Kaspar Reitenberger und seiner umfangreichen Baumaßnahmen den Rang eines "Kurortes der österreichischen Monarchie". Die prächtigen Hotels, Luxusgeschäfte, aber vor allem die alles übertreffenden Kuranlagen in ihrer historisierender Gestaltung verschafften diesem Bad seinen Weltruf. Auch hier traf sich die Prominenz alljährlich zum Kuren: Gogol, Gorki, Mark Twain, Johannes Strauß, Rubinstein, Edison, Freud, etc.
 
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Die Glyptothek in München CD-ROM
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Die Glyptothek in München CD-ROM

Die interaktive CD ROM zeigt einen umfassenden Überblick über die von Leo von Klenze erbaute Glyptothek. Der antikenbegeisterte König Ludwig I. hat begann schon als Kronprinz die Sammlung griechischer und römischer Skulpturen von Weltrang. Diese Schätze sind seit 1830 in der Münchener Glyptothek einem breiten Puplikum zugänglich.Diese interaktive CD ROM beinhaltet rund 45 Minuten Film, gut 300 Bilder, ca. 25 Seiten Infotexte, 30 Minuten Kommentar und etwa 30 Minuten Musik. Das ergibt eine Datenmenge von 625 MB.

Vor den Toren Münchens setzte Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., mit dem Königsplatz und seinen Bauten dem antiken Griechenland ein Denkmal. Im "Isar-Athen" sollte die idealisierte antike Kultur eine neue Heimat finden. Der 1815 dafür gewonnene Architekt und Philhellene Leo von Klenze schuf einen Platz in der Art eines antiken Forums, an dessen Nordseite die Glyptothek mit griechischen und römischen Skulpturen liegt. Hinter der klassizistischen Tempelfront im ionischen Stil boten die Säle vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mit farbenfrohen Fresken und prachtvollen Stuckierungen einen überwältigenden Eindruck. Nach der Wiedereröffnung 1972 sind die Strukturen des nur leicht weiß geschlämmten Ziegelmauerwerks sichtbar.
Ludwig stellte in den wenigen Jahren von 1806 bis zur Eröffnung 1830 eine der glänzendsten Sammlungen antiker Skulpturen zusammen. Mit seinem Privatvermögen erwarb er über die Kunstagenten Johann Martin von Wagner und Johann Georg von Dillis bedeutende Stücke der Sammlung, wie die Medusa Rondanini und vor allem den Barberinischen Faun. Schließlich gelang 1813 die Ersteigerung der wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, der so genannten Ägineten. Weitere Hauptwerke sind der Münchner Kouros, das Grabrelief der Mnesarete, Alexander Rondanini und die trunkene Alte.
 
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Vor den Toren Münchens setzte Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., mit dem Königsplatz und seinen Bauten dem antiken Griechenland ein Denkmal. Im "Isar-Athen" sollte die idealisierte antike Kultur eine neue Heimat finden. Der 1815 dafür gewonnene Architekt und Philhellene Leo von Klenze schuf einen Platz in der Art eines antiken Forums, an dessen Nordseite die Glyptothek mit griechischen und römischen Skulpturen liegt. Hinter der klassizistischen Tempelfront im ionischen Stil boten die Säle vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mit farbenfrohen Fresken und prachtvollen Stuckierungen einen überwältigenden Eindruck. Nach der Wiedereröffnung 1972 sind die Strukturen des nur leicht weiß geschlämmten Ziegelmauerwerks sichtbar.
Ludwig stellte in den wenigen Jahren von 1806 bis zur Eröffnung 1830 eine der glänzendsten Sammlungen antiker Skulpturen zusammen. Mit seinem Privatvermögen erwarb er über die Kunstagenten Johann Martin von Wagner und Johann Georg von Dillis bedeutende Stücke der Sammlung, wie die Medusa Rondanini und vor allem den Barberinischen Faun. Schließlich gelang 1813 die Ersteigerung der wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, der so genannten Ägineten. Weitere Hauptwerke sind der Münchner Kouros, das Grabrelief der Mnesarete, Alexander Rondanini und die trunkene Alte.
 
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Die Morisken des Erasmus Grasser DVD
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Die Morisken des Erasmus Grasser DVD

Halle des Münchner Stadtmuseums finden wir sie heute: die 10 Moriskentänzer, die Erasmus Grasser im ausgehenden 15.Jhdt. schuf. Ursprünglich sollen es 16 Figuren gewesen sein, doch nur diese 10 blieben erhalten. Mit einem Schlag machten diese eigentümlichen Gestalten mit ihren weit ausholenden Gesten ihren Schöpfer weit und breit bekannt und berühmt. Grasser wurde von nun an mit Aufträgen vom herzoglichen Hof, von der Stadt, von Kirchen und Klöstern überhäuft.

Nach seinem Tod, als man für den Stil der Spätgotik keinen Sinn mehr hatte, versanken seine Morisken durch Nichtbeachtung für 300 Jahre in einen Dornröschenschlaf.
Erst im 19.Jhdt. als überall im Land ein romantisches Interesse an der Vergangenheit wach wurde, hatte man auch wieder einen Sinn für die hohe künstlerische Qualität dieser Figuren.

In Verbindung mit Aufnahmen von der Moriskentanzgruppe der TU München (Leitung Dr. Gertrude Krombholz) und der Capella Monacensis (Leitung Valentin Schmitt) während ihrer Languedoc-Tournee stellt der Film diese "Figuren" in Aktion vor.
 
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Die Residenz in Würzburg  DVD
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Die Residenz in Würzburg DVD

Den Grafen Schönborn verdankt Balthasar Neumann seine großen Entfaltungsmöglichkeiten. Sie waren von einer schrankenlosen Lust zu bauen besessen. Johann Philipp Franz in Würzburg war versessen auf eine prächtige Residenz und obgleich Neumann von seiner Ausbildung her eigentlich gar kein Architekt war, sondern eher Ingenieur und Techniker, übertrug Johann Philipp Franz ihm die Oberleitung der Residenz. Neumann hatte sich bislang durch keinen einzigen Bau dieser Art ausweisen können. Sein Landesherr vertraute ihm dennoch und 1719 wurde mit dem Bau begonnen. Entwürfe von Welsch und Hildebrandt kamen noch ins Spiel, und das brachte für Neumann allerlei Komplikationen mit sich, bis er endlich seine Schlußfassung durchgesetzt hatte. So mühsam und kontroversenreich die Entstehung der Residenz auch war, so hatte man zuletzt doch den Weg zum idealen Schloß gefunden.

1750 kam der venezianische Maler Tiepolo nach Würzburg, um seinen größten und wohl auch bedeutendsten Werkzyklus zu schaffen: die Fresken im Kaisersaal und im Treppenhaus der Residenz Würzburg. Neben Treppenhaus und Kaisersaal erstreckte der Wirkungsbereich Tiepolos sich auch auf die Hofkirche,die – nach längerer Planungsgeschichte – 1730 von Neumann an der Südwestecke des Residenzbaues projektiert wurde. In die einfach rechteckige Raumschale setzte er eine komplexe Struktur, deren Grundriss und Wölbung von sich durchdringenden Ovalformen dominiert ist. Im Gewölbe werden die Schnittkanten der Ovale durch kräftige Gurtbögen akzentuiert. Neumann entwickelte damit Wölbungskonzepte von Johann Dienzenhofer in Kloster Banz und Kilian Ignaz Dientzenhofer in Prag weiter. Die Dekoration entstand 1735 – 43 unter der Leitung von Hildebrandts; die qualitätvollen Altarfiguren schuf A. Bossi 1742. Dagegen sind die beiden Seitenaltäre mit Altarblättern ausgestattet. Diese malte Tiepolo 1752, im gleichen Jahr, in dem auch die Arbeit am Treppenhausfresko begann. Links, über dem Michaelsaltar, ist der Engelsturz dargestellt. Das gegenüberliegende Gemälde über dem Marienaltar zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel.
 
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E.T.A. Hoffmann in Bamberg  DVD
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E.T.A. Hoffmann in Bamberg DVD

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) ist als romantischer Erzähler berühmt geworden - doch seit seiner Jugend hatte sich der Jurist vor allem der Musik verschrieben. Seine ersten Kompositionen stammen aus seiner Zeit als Rechtsreferendar (eine Sinfonie, Klaviersonaten). Aus Bewunderung für Mozart änderte er seinen dritten Vornamen in "Amadeus".

Für E.T.A.Hoffmann beginnt in Bamberg ein ganz neuer Lebensabschnitt. Er hat am dortigen Theater die Stelle als Kapellmeister angeboten bekommen. Er zog mit seiner Frau Michalina hierher und bewohnte seit 1809 die beiden oberen Etagen am heutigen Schillerplatz 26. Die Stadt gefällt ihm vom ersten Tag an; hier findet er Bilder über Bilder, die auch in späteren Jahren immer wieder in seinen Erzählungen auftauchen, als er die Stadt schon längst verlassen hat. Was er hier besonders liebt, das sind die Gasthä user und Weinkeller. Während der Trinkgelage blüht seine Fantasie. Aus ihr heraus komponiert er und schreibt seine ersten Erzählungen: 'Ritter Gluck', die 'Kreisleriana', die Novellensammlung 'Fantasiestücke in Callots Manier'.Am Theater ist Hoffmann gleichzeitig Direktionsgehilfe, Komponist und Bühnenbildner. Außerdem gibt er noch nebenbei Musikunterricht. Seine große Liebe hier ist die 15jährige Julia Marc. Er führt über alles ein genaues Tagebuch,auch über seine Launen, seine Wachträume, seine Angst vor dem Wahnsinn und seine Gedanken an einen Selbstmord. Als Julia, seine idealisierte große Liebe, von einem anderen geschwängert worden ist, kann er nicht länger mehr in dieser Stadt leben, denn er will dieser Frau nie mehr begegnen.

Schließlich wandte sich Hoffmann doch wieder der Juristerei zu: Er wurde ein angesehener Kammergerichtsrat in Berlin. Hier schuf er den größten Teil seiner literarischen Werke (Serapionsbrüder, Kater Murr, Elixiere des Teufels). Bamberg hatte manche motivische Spuren hinterlassen. Vor allem gehen zwei Opern auf diesen fünfjährigen Aufenthalt zurück: Aurora und Undine. Das letztgenannte Musikwerk, nach einer Eingebung auf der Altenburg entstanden, gilt heute als die erste romantische Oper in Deutschland (noch vor Webers Freischütz). Sie wurde während Hoffmanns Berliner Zeit mit großem Erfolg aufgeführt. Inzwischen erfreut sich seine Musik zunehmender Beliebtheit. Als Zeichner und Karikaturist ist ihm jedoch die Anerkennung lange versagt geblieben, obwohl er seine eigenen Werke mit unnachahmlichen Illustrationen versehen hat. Ein Beispiel ist das Titelkupfer zu den Fantasiestücken.

E. T. A. Hoffmann führte zeitlebens eine solche Doppelexistenz zwischen Kunst und Beruf, Phantasie und . Realität Spätestens seit seinen "Lehr- und Marterjahren" in Bamberg sollte diese Spannung zum Antrieb wie auch zum Leitthema seiner Kunst werden; in den Berliner Jahren wurde sie erst vollends produktiv.
 
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Ein Zeichen des Lichts - Walfahrtskirche Vierzehnheiligen  DVD
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Ein Zeichen des Lichts - Walfahrtskirche Vierzehnheiligen DVD

Eine Wallfahrtskirche in Franken, die auf eine visionäre Wundererscheinung im 16.Jhdt. zurückgeht. Dort, wo man anfangs eine kleine Kapelle erbaut hatte, schuf Balthasar Neumann im 18.Jhdt. eines seiner Meisterwerke. Heute kommen bis zu 1 Million Besucher jährlich, die einen als Wallfahrer, die anderen als Kunstfreunde. Schon von weitem ein faszinierender Anblick, wie sich die mächtige Zweiturmfassade aus braunen Sandstein auf einer Anhöhe aus dem breiten Maintal erhebt.

Betritt der Besucher das Innere der Kirche, empfängt ihn ein Raum, der von Licht durchflutet ist, ein Raum, der schwerelos erscheint, ein Raum des jubelnden Rokoko, dessen Zentrum der Gnadenaltar bildet. Er steht an der Stelle, an der im 16.Jhdt. die 14 Nothelfer erschienen sein sollen.
 
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Frauenau der Glasmacherort  DVD
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Frauenau der Glasmacherort DVD

Frauenau ist ein alter Glasmacherort mit einer über 650 Jahre alten Tradition. 1324 zog der Laienbruder Hermann aus dem Kloster Niederaltaich in das Tal des Flanitzbaches und baute sich eine Zelle. Nach seinem Tod ließ Erbhofmeister Hartwig von Degenberg im Jahre 1331 etwas unterhalb der Zelle eine hölzerne Kapelle erbauen und nannte den Talgrund fortan "Unserer Frauen Aue". Schon sehr früh hat der Waldreichtum das Glasgewerbe nach Frauenau gebracht. Bereits 1420 könnte eine erste kleine Glashütte entstanden sein. Heute gibt es noch zwei Glashütten im Ort, die echtes, mundgeblasenes Bayerwaldglas herstellen. Es sind dies die Glashütten von Poschinger - die älteste Glashütte der Welt - und die Glashütte Eisch. Eine dritte Glashütte stellt Maschinenglas her. Neben den Glashütten stellen aber auch noch viele mittlere und kleine Betriebe Glasprodukte der verschiedensten Art her. Die Ausstellungen überall im Ort zeigen die hohe Kunst der Glasmacher, die heute noch nach dem alten Spruch arbeiten: "Es ist ein unendlich Kreuz, Glas zu machen!" Wer noch mehr über das Glas wissen möchte, sollte das Glasmuseum in Frauenau besuchen. Am 19. Juli 1997 eröffnete Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl die "Glasstraße", die von Weiden quer durch den Bayerischen Wald nach Passau führt. Dadurch glänzt der "Gläserne Wald" wieder mit einer neuen Idee. Die Glasstraße gibt jedoch nicht nur Einblick in ein faszinierendes Kapitel bayerischer Glaskunst, sondern lädt auch zum Verweilen in einer beseelten Waldlandschaft ein. Man kann am Glasofen die Herstellung und Bearbeitung des Werkstoffes Glas erleben und bayerische Gastlichkeit in gepflegten Hotels, Ferienwohnungen oder Bauernhöfen genießen. Lassen Sie die "Gläser klingen" auf einen erholsamen Aufenthalt im Glas-macherort Frauenau.


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Hirten und Könige CD-ROM
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Hirten und Könige CD-ROM

CD ROM und Video zeigen die herausragendsten Krippen, mit Beschreibungen ihrer Herkunft.Die Sammlung historischer Krippen des Bayerischen Nationalmuseums gilt unter Kennern als die größte, umfassendste und damit auch bedeutendste Sammlung der Welt! Diese interaktive CD ROM beinhaltet rund 45 Minuten Film, gut 200 Bilder, ca. 25 Seiten Infotexte, 25 Minuten Kommentar und etwa 40 Minuten Musik. Das ergibt eine Datenmenge von 540 MB.

Die Geschichte der Krippen begann am Ende des 15.Jhdts. n vielen Teilen der Welt ist seit langem Weihnachten ohne Krippen undenkbar. Oft sind es wertvolle Familienerbstücke, doch findet man heute auch moderne Gestaltungen dieses Themas. 23 ausgewählte Krippen zeigen die Vielfalt der Krippenkunst in Bayern, Böhmen, Tirol, in Neapel und Sizilien. 
 
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden vorwiegend vielfigurige Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in den Krippenzentren Italiens in der Zeit zwischen 1700 und der Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffen wurden. Das Museum verdankt den größten Teil dieser unvergleichlichen Sammlung dem Münchner Kommerzienrat Max Schmederer (1854-1917).Um die Jahrhundertwende vermachte er die bedeutendsten Stücke seiner Sammlung dem Bayerischen Nationalmuseum und bestimmte dort weitgehend selbst ihre Aufstellung.
 
Der Film vermittelt anschauliche Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Krippen in Süddeutschland und Italien. So vermag die Inszenierungen der Bilderwelt den Besucher in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen die aus mittelalterlicher Frömmigkeit und barocker Thematik schöpft.
 
CD-ROM 540 mb



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Die Geschichte der Krippen begann am Ende des 15.Jhdts. n vielen Teilen der Welt ist seit langem Weihnachten ohne Krippen undenkbar. Oft sind es wertvolle Familienerbstücke, doch findet man heute auch moderne Gestaltungen dieses Themas. 23 ausgewählte Krippen zeigen die Vielfalt der Krippenkunst in Bayern, Böhmen, Tirol, in Neapel und Sizilien. 
 
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden vorwiegend vielfigurige Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in den Krippenzentren Italiens in der Zeit zwischen 1700 und der Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffen wurden. Das Museum verdankt den größten Teil dieser unvergleichlichen Sammlung dem Münchner Kommerzienrat Max Schmederer (1854-1917).Um die Jahrhundertwende vermachte er die bedeutendsten Stücke seiner Sammlung dem Bayerischen Nationalmuseum und bestimmte dort weitgehend selbst ihre Aufstellung.
 
Der Film vermittelt anschauliche Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Krippen in Süddeutschland und Italien. So vermag die Inszenierungen der Bilderwelt den Besucher in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen die aus mittelalterlicher Frömmigkeit und barocker Thematik schöpft.
 
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Ignatz Günther - Meister des Rokoko  DVD
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Ignatz Günther - Meister des Rokoko DVD

Die Kunstgeschichte sieht in Ignaz Günther den Gipfel- und den Endpunkt der bayerischen Rokoko-Plastik. Seine 'heitere' Kunst ist entstanden in einer Zeit der Unruhe, die den nahen Umbruch erahnt. Wengleich er bei dem kurfürstlichen Hofbildhauer Straub gelernt hat, so ist er doch von Anfang an bereits seinen eigenen Weg gegangen. Seine Lehrzeit daheim auf dem Lande in Altmannstein läßt ihn mit der Volksfrömmigkeit und den Darstellungsformen des süddeutschen, ländlichen Katholizismus aufwachsen. Und das schlägt sich in seinem ganzen Werk nieder, diese warme Volkstümlichkeit, die er jedoch zu steigern versteht durch Züge einer raffinierten höfischen Kunst.

Seine Plastiken sind ruhig, ausgeglichen oder passiv dem religiösen Gefühl hingegeben. Es kommt zur Auflösung der Persönlichkeit in seelischer Verzückung. Die Heiligen sind ganz und gar lyrische Gestalten, die sich willenlos dem Anhauch des Göttlichen überlassen. Gedanken an Materie und Erdenschwere sind aufgehoben.

Ignaz Günther - der bedeutendste Bildschnitzer des Mittel- und Spätrokoko - wurde am 22. November 1725 als Sohn des Schreiners, Bildhauers, Faßmalers und späteren Bürgermeisters Johann Georg Günther in Altmannstein geboren. Seine erste Lehrzeit verbrachte er bei seinem Vater, bevor er von 1743 - 1750 zu Baptist Straub (1704 - 1784) in die Werkstatt kam. Seine anschliessende Wanderschaft führte Ihn über Salzburg, Mannheim, Böhmen nach Wien, wo er die Akademie besuchte. Ab 1754 war I. Günther in München als " hofbefreyter" Bildhauer tätig und erhielt große Aufträge für die Ausstattungen bedeutender Klosterkirchen wie Althohenau am Inn, Rott a. Inn, Weyarn und Mallersdorf. Seine größten künstlerischen Leistungen vollbrachte er in der "Pieta" und in der "Verkündigungsgruppe" neben weiteren 12 Werken, dargestellt in der Klosterkirche in Weyarn.
 
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Johann Michael Fischer - Baumeister des bayerischen Barock  DVD
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Johann Michael Fischer - Baumeister des bayerischen Barock DVD

Der bedeutende Baumeister des bayerischen und schwäbischen Barocks stammt aus der Oberpfalz. Nachdem er seine Maurerlehre abgeschlossen hat, zieht er mit 23 Jahren als Wandergeselle nach Böhmen und Mähren.

Mit 33 Jahren legt er in München die Meisterprüfung ab und heiratet die Tochter seines ehemaligen Meisters. Sie schenkt ihm 16 Kinder. Sein erster Auftrag als Baumeister ist der Neubau des Chores der Klosterkirche von Niederaltaich. Es folgt St. Anna in München, dann die Klosterkirche von Osterhofen, die Hofkirche von Berg am Laim, Dießen am Ammersee und Zwiefalten. Höhepunkt seines Schaffens dürfte die Klosterkirche von Rott am Inn sein und natürlich Ottobeuren.

1766 stirbt Johann Michael Fischer im Alter von 75 Jahren. In der Münchner Frauenkirche wird er zur letzten Ruhe bestattet.
 
Filmlänge 45 min



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Münchens Haupt und Herz - die Frauenkirche  DVD
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Münchens Haupt und Herz - die Frauenkirche DVD

Der Münchner Dom ist für die Münchner selbst immer die Frauenkirche geblieben. Denn als Bürgerkirche 'zu Unserer Lieben Frau' wird sie heuer 500 Jahre alt.
Die größte Hallenkirche der süddeutschen Gotik mit den beiden Kuppeltürmen ("Welscher Hauben"), 1468-1488 von Jörg von Halspach erbaut, ist das weltbekannte Wahrzeichen Münchens. Es befinden sich zahlreiche Kunstwerke aus fünf Jahrhunderten, sowie die Fürsten- und Bischofskrypta in der aus Backstein erbauten Bischofskirche des Erzbistums München- Freising. Eine Turmstube in 92m Höhe ist zu Fuß oder mit dem Lift erreichbar.
Der Film stellt wichtige Stationen in der Geschichte dieses Gotteshauses vor, mit besonderer Betonung auf die Zeit nach dem 2.Weltkrieg. Dann, nach einer jahrzehntelangen Phase der Kahlheit, des leeren Raumes ohne viel Bilderschmuck, erstrahlt die Kathedrale jetzt, nach einer mehrjährigen Restaurierung in neuem Gewand. So sind viele Bildwerke an ihre alten Plätze zurückgekehrt, dass zum festlichen Jubiläum auch der Raum selbst in festlichem Gewand erscheinen wird.

Filmlänge 45 min


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Parzival und die Welt der Ritter - Wolfram von Eschenbach  DVD
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Parzival und die Welt der Ritter - Wolfram von Eschenbach DVD

Zum Schildesamt bin ich geboren, und unverständig dünkt mich die Frau,die, wo ich nicht kraftvolle Kühnheit beweise, um meiner Sängerkunst mich liebt." So hat sich Wolfram von Eschenbach (1170 bis etwa 1220) in seinem während der ersten zwei Jahrzehnte des 13. Jahrhunderts niedergeschriebenen Versroman "Parzival"selbst charakterisiert. Und so, in der ganzen Pracht seiner Rüstung mit Panzerkleid und Waffenrock, Topfhelm und geschlossenem Visier, ist er auch in der Großen Heidelberger Liederhandschrift dargestellt.

Doch Wolframs bis auf den Tag fortwirkender Ruhm gründet nicht auf irgendwelchen Heldentaten, sondern allein auf seiner dichterischen Hinterlassenschaft. Sie sichert ihm den höchsten Rang unter allen ritterlichen Sängern und Erzählern des deutschen Mittelalters und bleibt uns durch etwa 80 Handschriften überliefert. Daraus vor allem läßt sich auch sein 50jähriger Lebensweg erschließen, der ihn von Franken aus durch Bayern und Schwaben, in die Steiermark und zum Hof des Landgrafen Hermann von Thüringen führte.

Längst gilt als unstrittig, wo Wolfram geboren wurde und begraben liegt: im südöstlich von Ansbach gelegenen Städtchen, das seit 1917 Wolframs-Eschenbach heißt. Einst wetteiferten fast 30 bayerische Ortschaften um solchen kulturhistorischen Lorbeer. Mitte des 19. Jahrhunderts bestellte Bayernkönig Maximilian II. schließlich eine hochkarätige wissenschaftliche Kommission zur Klärung des Sachverhalts. Ihre Gelehrten entschieden einstimmig zugunsten der mittelfränkischen Kleinstadt. Daraufhin stiftete ihr der König ein Denkmal des bekränzten Minnesängers mit Harfe und Schwert. Eine lange Kette früherer Beweise schließt die Aussagen des Schriftstellers Püterich von Reichertshausen und des Nürnberger Patriziers Hans Wilhelm Kreß ein. Sie haben um 1450 beziehungsweise 1608 noch das Grabmal des Dichters mit seinem Wappen im Eschenbacher Liebfrauenmünster gesehen. Erst seitdem sind alle weiteren Spuren verwischt.

Sicher bezeugt ist die Autorschaft Wolframs für acht Minnelieder, deren lyrischer Schwung und Rhythmus mit ihrer ausgeprägten Sinnlichkeit korrespondieren. Den Gipfel ritterlicher Laiendichtung markieren jedoch die drei höfischen Epen. Ihre Stoffe entnahm der Franke Wolfram französischen Vorlagen, zuerst beim "Parzival", diesem weit ausholenden Roman, der mit seinen 25.000 Versen alle bisherigen Maße übertraf. Spätere Generationen haben dieses Hohelied des Rittertums zuweilen den "Faust des Mittelalters" genannt. Die große Roman-Montage kreist um die Grals- und Artussage, erweitert sie aber paradigmatisch im Blick auf den höchsten Sinn menschlichen Strebens. Fragmente geblieben sind die beiden auf dem "Parzival"-Material basierenden Erzählungen "Willehalm" und "Titurel", erfundene Dichtungen christlich-heroischen Inhalts. Summa summarum dürfte der Gesamtumfang von Wolframs Werk etwa 40.000 Verszeilen ausmachen.
 
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Paul Gerhardt - Nun ruhen alle Wälder  DVD
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Paul Gerhardt - Nun ruhen alle Wälder DVD

1607 geboren, liegen über der Kindheit und Jugend von Paul Gerhardt die Schrecken des 30jährigen Krieges. Seinen Mitmenschen in ihrem Leid und Elend Trost und Kraft zu geben, lassen ihn zum bedeutendsten evangelischen Liederdichter nach Martin Luther werden. Wer kennt nicht die Verse: " Geh aus mein Herz und suche Freud..."
" Nun ruhen alle Wälder..."
" Befiehl Du Deine Wege..." oder
" Oh Haupt voll Blut und Wunden...", jenem Choral, der vor allem durch Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion bekannt geworden ist.

Er war nicht nur ein begnadeter Liederdichter, sondern auch ein treuer, unbeugsamer Bekenntnischrist:
Paul Gerhardt, denn er ließ sich lieber vertreiben als vom lutherischen Bekenntnis abzulassen. Er bekannte sich von Herzen zum "Konkordienbuch", d.h. jenem Buch, in dem die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche zusammengefaßt sind. (Den Namen hat dieses Buch nach der als letzter entstandenen großen Bekenntnisschrift, der "Konkordienformel - = Formel der Eintracht).
Man konnte ihn nicht zwingen, gegen das Gewissen zu handeln und von diesem Bekenntnis abzulassen.

1669 bot ihm Lübben in der Lausitz die Stelle des Archidiakonus an. So verließ er Kurbrandenburg und kehrte nach Kursachsen zurück. Noch in Berlin, 1668, hat er seine treue Hausfrau begraben müssen; von mehreren Kindern war nur ein Sohn übriggeblieben, der ihn überlebt hat. Bis zum Tode am 27. Mai 1676 hat er in dem kleinen, Spreewaldstädtchen gewirkt, still und bescheiden, wie es seinem Wesen entsprach.
 
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Rilke - Rodin - Eine Begegnung  DVD
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Rilke - Rodin - Eine Begegnung DVD

1902 kommt Rainer-Maria Rilke zum ersten Mal nach Paris. Der Anziehungspunkt für den jungen Dichter ist der 60-jährige Bildhauer Auguste Rodin. Rilke ist von den Skulpturen und dem Wesen des Meisters so fasziniert, daß er ein Buch darüber schreibt und Vortragsreisen unternimmt. Er versteht es, die einzelnen Werke,die er im Atelier bewundert, in seiner dichterischen Sprache in einmaliger Weise zu interpretieren. Nach Rilkes Beschreibungen entstand der Film an den Wirkungsstätten Rodins: in seinem Atelier in Meudon und im Pariser Rodin-Museum.

Rodin, der auch der Lehrer von Clara Westhoff war, soll die prägende Person in Rilkes nächstem Lebensabschnitt werden. Mit dem Auftrag, eine Monographie über den Bildhauer zu schreiben, begibt sich dieser im August 1902 nach Paris. Rodin ist 35 Jahre älter als Rilke, ein etablierter und vielbeschäftiger Künstler. Aber er nimmt sich Zeit für den jungen deutschen Dichter, der noch Probleme mit dem Französischen hat. Rilke ist bald ein regelmäßiger Gast in Rodins Atelier. Der Bildhauer vermittelt ihm sein Kunstverständnis und vor allem seine Arbeitsmoral: "Il faut travailler, rien que travailler, et il faut avoir patience." Die Verschiedenheit der Temperamente belastet jedoch die Beziehung, und so kommt es 1906 zu einem Bruch. Man versöhnt sich und Rilke wird noch einmal Rodins Sekretär, 1907 folgt das endgültige Zerwürfnis.

Zu Zeiten ihrer Freundschaft weist Rodin ihn in die Kunststadt Paris ein. Mit ihrem unerschöpfliches Reservoir an schönen Eindrücken in Museen, Parks und Boulevards versorgt diese den Dichter mit Motiven für seine "Dinggedichte", wie "Das Karussell" oder "Archaïscher Torso Apollos". Rilke veröffentlicht diese Eindrücke in den Bänden Neue Gedichte und "Der neuen Gedichte anderer Teil". Das Paris der Jahrhundertwende ist aber auch eine moderne, anonyme Metropole, an deren Rohheit Rilke zu zerbrechen droht, wie zuvor in der Militärakademie. Das Elend des mechanisierten Großstadtlebens ist ein Hauptmotiv des Romans " Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge".
 
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Rudolf Steiner" und das Goetheanum in Dornach
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Rudolf Steiner" und das Goetheanum in Dornach

Für seine vier großen Mysteriendramen und andere Veranstaltungen, deren Sinn darin liegen sollte, ein freies Kultur- und Geistesleben zu Pflegen, wollte Rudolf Steiner (1861 – 1925) einen Bau schaffen, der auch in seiner gesamten Gestaltung dem entsprechen müsse was im Inneren vorgehe.
Als ihm 1913 auf dem Dornacher Hügel ein ideales Grundstück dafür angeboten wurde, begann er mit dem Bau, den er selbst gestaltete und der dann den Namen „Goetheanum“ trug.
Bis heute ist hier das Zentrum der weltweit tätigen Anthroposophischen Gesellschaft.
Außerdem hat auf dem Dornacher Hügel die von Rudolf Steiner gegründete „freie Hochschule für Geisteswissenschaft“ ihren Sitz.

Anthroposophie
Mit folgenden Worten charakterisiert Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, ihr Ziel:
«Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.»
Das Wort «» wörtlich übersetzt bedeutet «Weisheit vom Menschen»; das bedeutet heute: «Bewusstsein seines Menschentums».
Das Geistige kann nur auf geistigem Wege gefunden werden. Anthroposophie zeigt einen inneren Schulungsweg zu solcher Erkenntnis auf. Sie geht dabei von den inneren Erfahrungen des modernen kritischen Bewusstseins und der technisch-naturwissenschaftlich orientierten Zivilisation aus.
Studium und Schulung führt zu einer konkreten Erfahrung der geistigen Dimension von Mensch und Welt.
Geistige Erkenntnisse können für die verschiedenen Lebensgebiete fruchtbar gemacht werden: Kunst, Religion und Wissenschaft, Pädagogik, Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft, Sozialarbeit, Wirtschaft und vieles andere. Im Laufe der Jahre sind so weltweit gegen 10'000 Einrichtungen entstanden, die sich bemühen, anthroposophische Erkenntnisse praktisch anzuwenden: Schulen (Rudolf Steiner-, Waldorf- oder Freie Schulen genannt), heilpädagogische und sozialtherapeutische Heime, Werkstätten und Schulen, Kliniken, Arztpraxen, pharmazeutische Betriebe, biologisch-dynamische Bauernhöfe, Banken, Kunstschulen, Bühnen, Gewerbe u.a. Die Verbindung dieser Einrichtungen zum Goetheanum beruht auf der gemeinsamen Grundlage der Anthroposophie.

Filmlänge 80min


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Sri Lanka und Ayurveda CD-ROM
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Sri Lanka und Ayurveda CD-ROM

Die interaktive CD ROM  zeigt umfassend die Sehenswürdigkeiten, die Geschichte, nützliche Informationen zu den Religionen und einige Hotels, die Ayurvedaanwendungen und -kuren anbieten. Die CD ROM vermittelt einen wertvollen Einblick in ayurvedische Grundsätze, Essensregeln und Kochanleitungen.
CD ROM beinhaltet rund 45 Minuten Film, gut 200 Bilder, ca. 50 Seiten Infotexte, 25 Minuten Kommentar und etwa 40 Minuten Musik. Das ergibt eine Datenmenge von 650 MB.
Ayurveda im Mutterland Sri Lanka, Indien sowie in der Golfregion und Europa werden nur über Aytour angeboten.

Die ältesten geschichtlichen Funde in Sri Lanka können bis in haben. die frühe Steinzeit vor etwa 1-2 Millionen Jahre zurück (Funde in der Ruhuna Provinz) datiert werden. Die frühen Jäger und Sammler nutzten schon früh die vor 10000 Jahren engere Landbrücke zwischen Indien und Sri Lanka beim heutigen Jaffna.
Im alten Epos Ramayana (in ganz Südasien verbreitetes sehr umfangreiches Heldengedicht) kann Lanka als Land des Dämonenkönigs Ravana, der die Frau des Helden Rama, Shiva entführte, interpretiert werden.
Die frühesten geschichtlichen Zeugnisse entstanden im 5. Jahrhundert vor Chr. als Prinz Vijaya aus Südindien nach Sri Lanka übersetzte. Die Singhalesen (Löwensöhne) fühlen sich auch heute noch als Indogermanen, die Indien vom Norden her durchwanderten um sich letztlich in Sri Lanka anzusiedeln. Dies dürfte lange vorher stattgefunden haben.

Die Schriften ordnen dies jedoch der Kolonisationsarbeit von Prinz Vijaya zu. Die Singhalesische Kultur und Sprache etablierten sich. Die Srache selbst enthält indogermanische Wurzeln, ganz im Gegensatz zum Tamil das der Drawidischen Sprachfamilie angehört. Seit frühester Zeit beanspruchen beide Bevölkerungsgruppen, die Tamilen und die Singhalesen die Ersten nach den eigentlichen Ureinwohnern (den Veddas) gewesen zu sein. Fakt ist der ständige Wechsel der Königssitze der Singhalesen, der je nach Eroberung durch die aus Indien nachdrängenden Tamilen, mehr im Norden oder Süden der Insel zu liegen kam. Auch interner Zwist dürfte da mitgeholfen haben. Kurz nach dieser Landnahme der Singhalesen um 500 v.Chr. folgte um 300 v.Chr. der Buddhismus, der sich in seiner ursprünglichen Form als Theravada Buddhismus auf der isolierten Insel bestens erhalten hat. In diese Zeit sind auch die ersten Kontakte mit den Griechen zu legen. Alexander der Große wusste bereits vom Edelstein- und Gewürzland im Süden von Indien. Anuradhapura, Polonnaruwa und später Kandy waren die Hauptstädte des Landes.

Zwischenzeitlich waren auch mal malaysische Piraten und Sultans die Herren des Landes. Es etablierten sich so um 1500 nach Chr. drei Königreiche auf der kleinen Insel, das Nordreich der Tamilen, das Singhalesische Königreich um Kandy und das dritte Reich längs der Südküste (das heutige Ruhuna). 1505 eroberte dann eine Portugiesische Flotte Colombo und von dort aus die Häfen des Landes. Ab Vasco da Gama war die Welt kleiner geworden. Der Gewürzhandel lebte neu auf und die Mission zum Katholischen Glauben begann. Die Könige waren nur noch Prinzen unter der Oberhoheit Portugals und mussten Tribute in den Hafenstädten an die Portugiesen in Form von Gewürzen und Edelsteinen zahlen.
1658 kamen dann die Holländer und die Ostindische Handelsgesellschaft (VOC) mit ins Spiel und ab 1800 betrachteten die Engländer das Land Ceylon als ihre Domäne. Der Wiener Kongress 1815 gewährte den Engländern den Anspruch auf Ceylon und diese eroberten dann auch bald Kandy, stürzten den König und etablierten den Stil des Britischen Commonwealth. Erst 1948 erlangte das Land seine volle Souveränität zurück.

Sponsoren: Aytours München - Qatar Airways Frankfurt
 
CD-ROM  650 mb



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Staffelpreise:
 Ab Preis  Ab Preis  Ab Preis
20 € 17.00 30 € 16.00 50 € 14.00
100 € 12.00 500 € 10.00    


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Die ältesten geschichtlichen Funde in Sri Lanka können bis in haben. die frühe Steinzeit vor etwa 1-2 Millionen Jahre zurück (Funde in der Ruhuna Provinz) datiert werden. Die frühen Jäger und Sammler nutzten schon früh die vor 10000 Jahren engere Landbrücke zwischen Indien und Sri Lanka beim heutigen Jaffna.
Im alten Epos Ramayana (in ganz Südasien verbreitetes sehr umfangreiches Heldengedicht) kann Lanka als Land des Dämonenkönigs Ravana, der die Frau des Helden Rama, Shiva entführte, interpretiert werden.
Die frühesten geschichtlichen Zeugnisse entstanden im 5. Jahrhundert vor Chr. als Prinz Vijaya aus Südindien nach Sri Lanka übersetzte. Die Singhalesen (Löwensöhne) fühlen sich auch heute noch als Indogermanen, die Indien vom Norden her durchwanderten um sich letztlich in Sri Lanka anzusiedeln. Dies dürfte lange vorher stattgefunden haben.


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